zum Löschbezirk

Geschichte:

Die Geschichte des Löschbezirkes begann in den Jahren um 1870 mit der Entstehung der Hüttenwehr. Ab dem Jahr 1930 wurde diese Hüttenwehr zu einer Freiwilligen Feuerwehr der Stadtteile Malstatt und Burbach mit dem ersten Gerätehaus in der Waldstraße. Danach wurde der Löschbezirk in die Schillstraße und später in die Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr umgesiedelt. Im Jahre 1974 bekam der Löschbezirk seinen Sitz im Gerätehaus Aachenerstraße. Seit 1987 befindet sich der Löschbezirk 12 im Gerätehaus der alten Hüttenwehr auf den heutigen Saarterassen.

Größe:

Von der Flächenabdeckung ist der Löschbezirk 12 Malstatt Burbach der größte der 17 Löschbezirke der Landeshauptstadt Saarbrücken. Er erstreckt sich von Burbach über Malstatt bis nach Von der Heydt und hat um die 24,5 Quadratkilometer. Auf dieser Fläche leben etwa 23,7% der Einwohner Saarbrückens, was ungefähr 45.450 Menschen sind.

Aufgabengebiete:

In der Alarm- und Ausrückordnung der Landeshauptstadt Saarbrücken werden verschiedene Aufgabengebiete den Löschbezirken zugewiesen. Unserem Löschbezirk werden dort die Aufgaben der Waldbrandbekämpfung, der Wasserbereitstellung, der Strom- und Lichtversorgung und der Technischen Hilfe zugeordnet. Außerdem Übernimmt der Löschbezirk im Fall einer Bindung der Berufsfeuerwehr über einen längeren Zeitraum, die Alarmbereitschaft, also den Brandschutz in Saarbrücken.

Brandverhütung:

Neben den aktiven feuerwehrtechnischen Aufgaben übernimmt der Löschbezirk auch viele passive Aufgaben wie zum Beispiel die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen, sowie Brandsicherheitswachen im Staatstheater, in der Saarlandhalle, im E-Werk, auf der Saarmesse und an vielen weiteren Veranstaltungsorten bei denen die Feuerwehr unverzichtbar ist.

Mitgliederstärke:

Die Mannschaft des Löschbezirks setzt sich aus 40 aktiven Mitgliedern im Alter von 16 bis 60 Jahren zusammen. Darunter befinden sich der Wehrführer der Stadt Saarbrücken, ein Seelsorger sowie zwei weibliche Mitglieder.

Auch für unsere nicht mehr aktiven Kameraden ist in der Alterswehr ab 60 Jahren immer ein freier Platz, wo man sich bestens über alte Zeiten unterhalten kann.

Regelmäßiger Dienst:

Die aktiven Mitglieder des Löschbezirks treffen sich wöchentlich, freitags abends um 19:00 Uhr, um Handgriffe und Handlungsroutinen, welche im Ernstfall unabdingbar sind, zu erlernen und zu üben. Zudem treffen sie sich alle 2 Wochen zum sogenannten Arbeitsdienst zur Wartung der Fahrzeuge und Gerätschaften.